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Schamanisches Gruppenritual beim Everness Festival

3. Juli 2016, 8.30-10.30 Uhr
http://everness.hu/en

 

 

Geburt einer Elfe

Butoh Performance mit Christian Noll
Im Rahmen von Moondance

Fischerhütte Sontra, 31.10.14., 21.30 Uhr

Spende erbeten
Plakat: GeburteinerElfe
http://intaktverein.de/aktuell/

 

Foto: A.S.
 

Ich bin voll von ihr

Performance zur Ausstellungseröffnung "Rote Erde".
Plastiken und Fotografien aus dem Senegal von Bärbel Hartwig

Eine Reise mit Trommel und Stimme zu den Mythen, die einen Teil der Plastiken inspiriert haben. Das untere Foto zeigt Ninsun, die Wildkuh, die Mutter von Gilgamesch. Das Epos war die maßgebliche Inspirationsquelle der Performance.

Evas Arche, Berlin, 13.09.2012

 

 

Foto: A.F.
 

Impro-Konzert mit Roland Grater im Rahmen seines Projektes "Musikmarathon"

Roland Grater und ich trafen uns während seines Projektes und improvisierten ohne Vorabsprachen für 36,5 min. plus einer Zugabe von 3,65 min. Weitere Informationen unter: www.musikmarathon.com

Konzept: Roland Grater
Organisation: Julia Vitalis
Musiker: Roland Grater (Cello, Stimme & andere Instrumente), Julia Vitalis (Trommel, Stimme & andere Instrumente)

Basiskulturfabrik Neustrelitz, 23.12.2011

 

 

Foto: A.S.
 

Impro-Session Teatr Academia Warschau

Eine wilde, zum Teil ohrenbetäubende Session über 21/2 Stunden von exzellenten Musikern, die zum Teil zum ersten Mal miteinander auftraten. Zwei Tänzerinnen verausgabten sich enthusiastisch und spontan entschieden sich noch zwei Zuschauer, ebenfalls mit zu improvisieren.

Organisation: Andrzej Rejman
Musiker: Andrzej Rejman (Keyboard), Julia Vitalis (Sound/ Gesang) und 12 weitere Musiker und Tänzerinnen

Teatr Academia, Warschau, 21.8.2011

 

 


Video: Fabian Schütze/ Tobias Schütze

My music is a boat

Video: Tobias Schütze, Fabian Schütze
Idee und Skript: Ute Kneisel, Julia Vitalis, Fabian Schuetze
Performerin: Julia Vitalis

Song produziert von Alexander Nefzger & performt von Ute Kneisel (Gesang, Text), Daniella Grimm (Geige), Ines Perschy (Gitarre, Drums), Manfred Fau (Bass), Alexander Nefzger (Keys) & Hans Wagner (Chello)

Danke an Andreas Bischof für die Unterstützung, an Ute Kneisel für das Daumenkino sowie an Viola, Gust und Christina für die Kostüme.

Berlin/Leipzig, 2011

 


Butoh Flashmob zu Ehren von Kazuo Ohno

Am 27.10. fand zum 104. Geburtstag Kazuo Ohnos, einem der zwei Begründer des japanischen Butoh-Tanzes, ein Flashmob im Berliner Hauptbahnhof statt. Dasselbe ereignete sich in zahlreichen Metropolen der Welt zur gleichen Zeit. Ein Flashmob ist eine neuere Aktionsform, die vor allem für politische Zwecke genutzt wird. Die Organisation wird über Handys und das Internet koordiniert, jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Es gab keine Choreographie oder Absprachen über den Ablauf außer, dass wir Blumen mitbrachten, weil Kazuo Ohno diese bei seinen Performances benutzte. Die Teilnehmer kannten sich nur teilweise. Für mich war es wie eine seltene Sternstunde, in der sämtliche der tausend unausgesprochenen sozialen Verhaltensregeln im öffentlichen Raum außer Kraft gesetzt wurden zugunsten von Stille, Poesie und zarten Begegnungen. Zehn Minuten, ein Stück befreite Zeit.

Berlin Hauptbahnhof, 27.10.2010, 16.00 Uhr

 

 

 

Fotos: Sonia Bischoff WEITERE FOTOS

 

Wie Wald werden

Ein philosophisch-poetisches Gespräch zwischen einem fiktiven Baum und einem fiktiven Ich bildet die textliche Basis für diese Performance. Der Ansatz, neben dem Intellekt vorbeizulavieren, führt zu einem kindlich-versponnenen Dialog, der häufig offen ließ, wer eigentlich gerade spricht. Beide Wesen tauschen sich aus über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im jeweiligen Erleben und diskutieren Themen wie ökonomisch begründete Hierarchien zwischen Menschen und Pflanzen, das Erleben von Krankheit, den Wechsel der Jahreszeiten und den Verlust bzw. das Eingebundensein in deren Rhythmen, gesellschaftlich geforderte Hyperaktivität und die Möglichkeit zu fliegen.

Kostüm: Thrud Kaulmann-Trosien
Konzept, Text, Stimme: Julia Vitalis
Sound: illute
Kamera: Olivia Wiederkehr

le jardin rouge, Zürich, 30.7.2010

 

 

Fotos: A.S. WEITERE FOTOS

 

Enduring Perception #1

Am 31. Mai diesen Jahres beendete Marina Abramovic folgende Performance im MOMA in New York: Drei Monate lang hatte sie während der Öffnungszeiten des Museums an einem Tisch gesessen, jeden Tag siebeneinhalb Stunden lang, während Besucher ihr gegenüber Platz nehmen konnten. In einem Stern-Interview sagte sie: "Ich muss wie ein Soldat mit meinem Körper umgehen, muss ihn trainieren, ihm eine bestimmte Diät verabreichen, um die Performance zu überstehen."

Enduring Perception #1 und #2 sind meine Antworten auf die Tradition der sogenannten durational Performances, die u.a. darauf basieren, den Körper möglichst effektiv zu benutzen bzw. auszunutzen. Der Performer demonstriert dabei gewöhnlich seinen ausdauernden Willen, den eigenen Körper zu disziplinieren sowie dessen Grenzen zu überschreiten bis hin zu selbstverletzenden Handlungen. Ich möchte im Gegenzug dazu Wahrnehmung erforschen und körperliche Grenzen akzeptieren, indem ich Pausen mache, wenn Pausen nötig sind. Erschöpfung entsteht nicht - im Gegenteil. Das Ziel aller Handlungen ist es, das Körperbewusstsein zu erhöhen und eine Atmosphäre von Freude, Sinnlichkeit und Entspannung zu kreieren.
Während des ersten Teils am 4. Juni berührte ich für drei Stunden meinen Körper. Beim zweiten Teil am 2. Juli orientiere ich mich einen Tag lang während der Öffnungszeiten an allem, was dem Körper gut tut und seinen Grundbedürfnissen entspricht. Die Besucher sind an beiden Tagen eingeladen, mitzumachen und ihre Gefühle und Gedanken zum Erlebten bzw. Gesehenen zu notieren.

turn berlin gallery, Berlin, 4.6. und 2.7.2010, s.o.

 

 


© Kamera: Servet Gürbüz - Schnitt: Michael Northam

 

Hokuro (Sachiyo Honda, Sabri Meddeb, Michael Northam)&Julia Vitalis: Musik- und Tanzimprovisation
Ein Abend mit vielen anderen Live-Acts ( Barbara Massacchi, Werner Durand u.a.)

Kostüm: Barbara Massacchi

Kindl-Brauerei/ Coaching Gallery, Berlin, 27.11.2009

 

 

Stills: Julia Vitalis WEITERE STILLS

 

Curious Fish

Curious Fish wurde zum ersten Mal während des Butoh Festivals 2001 in San Francisco gezeigt und beim Edinburgh Fringe Festival mit 5 Sternen ausgezeichnet.

"Dieses Stück wurde durch die Minamata Krankheit/ Quecksilbervergiftung inspiriert. Damals sah sich Japan mit den Folgen einer schweren Umweltkrise konfrontiert, verursacht durch das zu schnelle Wirtschaftswachstum. Tragischerweise sahen wir viele, viele merkwürdige Fische in den Flüssen und Seen. Auch Katzen, Hunde, Hühner tanzten einen TODESTANZ weil sie die Fische aßen - Menschen ebenso. Mein fragmentarisches Tanzstück "Curious Fish" war das Requiem für die Seelen, die nicht Mensch werden konnten und für das Leben, dass ausgelöscht wurde, bevor es in diese Welt kam. Trotzdem möchte ich die Hoffnung nicht verlieren."

Choreographie/ Tanz: Katsura Kan
Ensemble: Katleen Wilson, Sonja Heller, Yannick Mochila, Alaya Stoffer Hjorth, Bettina Mainz, Nicoletta Brandi, Joame Christian, Julia Vitalis

Brotfabrik, Berlin, 24.6.-25.6.2009

 

 

Stills: Julia Vitalis WEITERE STILLS

 

nichts, was dazwischen ist

Eine Gruppe von Menschen befindet sich in einem eingezäunten Quadrat im Freien. Es ist verboten, die Absperrung zu übertreten, aber die Folgen sind unklar...So beginnt ein dreistufiges Grundszenario von Kontrolle und den verschiedenen Möglichkeiten des Individuums sich dazu zu verhalten. Kann ein zu Selbstständigkeit fähiger Mensch sich den Luxus leisten, sich einmal gehen zu lassen und anzupassen? Eine Performance über subversives Experimentieren und Konsequenz in einer immer enger werdenden sozialen Spirale.

Text/ Stimme: Julia Vitalis
Technik/ Sounddesign: Gary Dee
Kamera: Moritz Springer
Schnitt: Maija Rönkkö

100 Grad, Sophiensäle Gästewohnung, Berlin, 21.2.09

 

 


© mime centrum berlin

 

Das Leben

Ein kurzer Versuch, verborgene ekstatische Energien zu erforschen, auszudrücken und zu zelebrieren. Das Hauptziel war, jegliche Hindernisse zu überwinden zugunsten purer Lebenslust und gleichzeitig höchstmögliche Authentizität im Bühnenrahmen zu erreichen. Ich wollte dem Publikum einen Einblick ermöglichen, wie wir alle ohne Beschränkungen von Negativität oder Ängsten, abgelehnt und zurückgestoßen zu werden, leben könnten.

Kamera/ Schnitt: Mimecentrum Berlin

Context Festival, HAU 1, Berlin, 28.1.09

 

 

Fotos: Li Koelan WEITERE FOTOS

 

Improvisationskünstler treffen sich zum Blind Date

Zweimal trafen sich Improvisationskünstler aus verschiedenen Bereichen zu einem Blind-Date miteinander und mit dem Publikum, das heißt ohne sich zu kennen und vorher geprobt zu haben. Ein anarchistisches Experiment, bei dem sich teilweise am Ende plötzlich die Rollen umdrehten: Die Zuschauer hörten nicht mehr auf und die Künstler schauten ihnen zu, während der Staub alle einhüllte.

Idee: Dovrat ana Meron
Organisation: Julia Vitalis
Mitwirkende: Fabien Chas, Dovrat ana Meron, Sonja Heller, Nicola Harder, Julia Vitalis, Lady Gaby, Particia Woltmann, Maria Norefors und das Publikum.

Kunstraum Art-Uhr, Berlin, 7. und 9.11.08

 

 

Fotos: Angela Ankner WEITERE FOTOS

 

Modamorphosen

Eine Frau im Einkaufswahn stürzt im Run nach dem letzten Schnäppchen zu Boden. Irreparable Schäden scheinen die Folge zu sein, denn zu den Gegenständen, die aus ihren vielen Taschen fallen, kann sie keinen Bezug mehr herstellen. BHs, Rasierer, Lippenstifte mutieren in ihrer Hand zu fremden Wesen, die ihre Funktion verloren haben und sich gegen sie wenden. Eine Performance über die Absurdität des Warenüberangebots, den kreativen Umgang damit und das Entdecken von Würde und Stabilität im allgemeinen Irrsinn.

Mit freundlicher Unterstützung von Franziska Hoheisel und dem Cafe Silver Future
Fotografie: Angela Ankner

Nacht und Nebel, Alte Post, Berlin, 1.11.08

 

 

Fotos: Birgit Haase WEITERE FOTOS

 

Zartes Pflaster

Ein Experiment über alltägliche "normale" Zustände und die (Un)erträglichkeit von Schwäche. Das Projekt begann mit einem partizipativen Teil, währenddessen ich die Teilnehmer zu den Themen Verletzlichkeit befragte. Die Originalbeiträge montierte ich zusammen und besetzte für den Zeitraum der Performance den öffentlichen Raum, der symbolisch zu einer utopischen Zone der Zartheit und Verletzlichkeit umfunktioniert wurde. Utopisch ist hierbei die Vorstellung einer Gesellschaft, deren Mitglieder für die eigene Schwäche und die der anderen sensibel geworden sind und dafür Sorge tragen, dass sich alle gleichermaßen zu Hause als auch unterwegs wohl fühlen.

Fotografie: Birgit Haase
Video & Schnitt: Freja Bäckman

48h Neukölln, Schillerpromenade, Berlin, 22.6.08

 

 

Stills: Julia Vitalis WEITERE FOTOS

 

Out of mind

Eine halbe Stunde lang entwickle ich den authentischen Zyklus einer Aggression. Dabei zerreiße ich Altkleider und werfe mit ihnen um mich, bis ein Zustand der Entspannung und Ruhe eintritt. Der Titel stammt aus einem Gedicht der amerikanischen Lyrikerin Anne Sexton, in dem die nächtlichen Aktivitäten einer dämonischen, fast mythologischen Frau beschrieben werden. In Anlehnung daran stellen sich Fragen nach der Konstruktion von Weiblichkeit, gesellschaftlich
(un)erwünschtem Verhalten und Wahnsinn.

Kamera: Birgit Haase
Editing: Andrea Neese

Kulturfestival Nacht und Nebel, Künstlernetz Neukölln, Berlin, 3.11.07

 

Foto: Annette Köhn
 

Die GROßE und die kleine Kunst

Eine Lecture-Performance

Es gibt nur zwei Sorten Kunst: Die GROßE und die kleine Kunst. Mancher Kunstliebhaber gerät bei Ausstellungsbesuchen ins Schwanken und braucht einen sicheren Halt, wie er dieses oder jenes Kunstwerk einzuschätzen hat. Julia Vitalis weiß das, hält aber solche Zweifel nicht nur für unnötig sondern auch für schädlich, da sie naturgegebene und in Form gegossene gesellschaftliche Grundsätze in Frage stellen. In ihrem Vortrag stellt sie ein von ihr extra für dieses Problem entwickelte Kategoriensystem vor, an dem sich jeder festhalten und orientieren kann. Unabhängig vom Bildungsgrad oder künstlerischem Fachwissen können die Besucher in nur zwanzig Minuten die einfach zu handhabende Methode mit ihren verschiedenen Einteilungskriterien erlernen, um sie später in der Praxis für sich und im Dienste der GROßEN KUNST anzuwenden.

Nacht und Nebel, Musenstube, Berlin, 4.11.06